Diese Geschichte als PDF zum Herunterladen oder Ausdrucken Schwester Lucy (Kurzgeschichte von Max-Georg) Mit einem flauen Gefühl fuhr ich heute zum Studio. Den ganzen Tag war mir nicht ganz gut, aber auch nicht richtig schlecht. Vielleicht war mir das etwas zu fette Essen des gestrigen Abends nicht so ganz bekommen. Von der S-Bahn aus rief ich Lucy an und sagte ihr, dass mir nicht ganz wohl sei, den Termin mit ihr aber doch wahrnehmen wolle. Schließlich hätte ich mich ja auch so lange auf sie gefreut. Ob sie vielleicht ein paar Magentropfen in der Hausapotheke hätte, fragte ich sie. Lucy wollte mal nachsehen ob da was zu finden sei. Natürlich fand sie nichts, aber sie rannte schnell zur Apotheke und holte Dreierlei Tropfen. Davon wusste ich natürlich nichts. So ist eben Lucy, sie spielt die knallharte Domina, in ihrem Inneren ist sie aber doch die liebenswerte Frau mit einem mitfühlenden weichen Kern. Auf mein Klingeln öffnete mir Lucy und ich staunte nicht schlecht, als ich Lucy in einem Schwesternkittel sah. Liebevoll begrüßte sie mich und hatte die Magentropfen und etwas Wasser parat. Sie zählte 30 Tropfen ab und gab mir die Medizin. Ich soll mich doch einige Minuten auf das Bett im Klinikraum legen, dann würden die Tropfen sicher auch helfen, meinte sie. Sie setzte sich zu mir, hielt eine Hand von mir, während die andere zärtlich meinen Kopf streichelte. Das tat richtig gut. Waren es die Tropfen, Lucys Zuwendung oder einfach die Ablenkung. Jedenfalls wurde mir schnell besser und die Übelkeit war vorüber. Jetzt hatte ich auch wieder Augen, mit denen ich diese süße Krankenschwester betrachten konnte.
In diesem Outfit hatte ich sie noch nie gesehen. Sie sah einfach sexy aus. Anders als im Krankenhaus war ihr Schwesternkittel sehr kurz, zu kurz und ließ erkennen, dass sie nur wenig darunter anhatte. Weil sie ahnte, dass meine Lebensgeister wieder erwachen würden, trug sie auch ihre Lederstiefel. Sie kannte ja meine fetischistischen Neigungen. Jetzt wieder ganz der alte Draufgänger versuchte ich Lucy zu mir ins Bett zu ziehen. Das war natürlich erfolglos aber Lucy hatte sich am Bettgestell gestoßen und das tat ihr sicher weh. Bei dieser Frechheit fehlten Lucy einfach die Worte. Mit Idiot wollte sie meinen Geisteszustand kennzeichnen, aber das schien ihr noch zu wenig. Deshalb setzte sie noch „Voll-“ und auch das Attribut „blöder“ davor. Und so brachte sie dann „blöder Vollidiot“ heraus. Immerhin waren ihre Hände schon wieder voll funktionstüchtig und sie begleitete diesen Ausdruck mit zwei von links und von rechts ausgeteilten Ohrfeigen. Diese waren nicht von schlechten Eltern und taten richtig weh. Mit „geiler Bock“ vervollständigte sie den Eindruck, den sie gerade von mir bekommen hatte. Lucy war einfach wütend. Jetzt hatte sie ihre Sprache wieder gefunden und schimpfte wie ein Rohrspatz. „Ihr wehleidigen Kerle seid doch alle gleich. Sobald ein Pups quer sitzt mimt ihr den Schwerkranken, und wir Weiber sind auch noch so dämlich und bemuttern euch noch von vorn und hinten. Ich blöde Kuh renne noch zur Apotheke um diese Magentropfen zu holen und wofür das alles“, schimpfte sie laut ihren Ärger heraus. „Besser wäre es gewesen, ich hätte Rattengift besorgt.“ Lucy schränkte ihre Mordgedanken aber sofort ein mit den Worten: „Aber ihr Kerle seid es doch überhaupt nicht wert, dass eine Frau auch noch euretwegen in den Knast kommt.“ Je länger sie schimpfte umso mehr kam sie in Rage. „Kaum seht ihr Männer ein Stückchen Frauenbein werdet ihr plötzlich wieder ganz gesund und euer gesamtes Denken steckt nur noch in eurem Lümmel, den ihr auch noch den besten Freund nennt. Komm du mir noch einmal mit Bauchweh oder Übelkeit, dann verpasse ich dir einen Einlauf mit soviel Wasser, dass du glaubst, dir würden die Därme platzen“, kündigte sie an. Sie glaubte, dass ich ihr die ganze Zeit nur etwas vorgespielt hatte um ihre Zuwendung zu ergattern. Ich schwor Stein und Bein, dass mir bis vor kurzem wirklich richtig übel war und ich ihr nichts vorgemacht hätte. Lucy sagte nichts mehr blieb aber misstrauisch. Dann erinnerte sie sich aber an ihre eigene Kindheit. Wenn Mutti endlos mit ihr schimpfte schaltete sie bald auf Durchzug. Deshalb hielt sie jetzt Dresche für die bessere Erziehungsmethode. Es musste jedoch schon ziemlich hart zugedroschen werden, bei Klapsen mit der Hand geilen sich Männer ja auch noch auf, dachte sie. In scharfem Ton befahl sie: „Umdrehen, auf den Bauch legen und Hände vorstrecken.“ Das tat ich ohne Widerspruch. „Bloß nicht noch mehr reizen“, waren meine Gedanken, „sicher wird sie mir jetzt richtig den Hintern versohlen. Die Frage war nur, nimmt sie den Rohrstock oder eine scharfziehende Peitsche.“ Um es vorweg zu nehmen, sie griff zu beidem. Aber erst einmal fesselte sie meine Hände mit kurzen Lederriemen an das Bettgestell. Mit den Füßen geschah gleiches. Jetzt hatte sie mich so bewegungslos, dass ich ihren Schlägen kaum noch ausweichen konnte. Nun konnte sie mit der Abstrafung beginnen. Wie viel Schläge ich mit der einstriemigen Peitsche verdient habe, fragte sie mich. „20“, antwortete ich zaghaft und hoffte, dass sie die Anzahl nur auf 25 erhöhen würde. Ich war mir sicher, dass sie die Anzahl vergrößern würde. Also 20 wiederholte sie meinen Vorschlag. Das sind 20 für den Jammeranruf aus dem Zug, 20 für meinen Gang zur Apotheke macht 40, weitere 20 für das liegen im Bett und noch einmal 20 für mein Händchenhalten. Das ergibt zusammen 80 scharfe Hiebe mit dieser Peitsche. Habe ich noch etwas vergessen? Schnell verneinte ich. „Na dann wollen wir mal“, sagte sie und begann ihre Abstrafung. Sie holte weit aus und ließ die Peitsche auf mein Hinterteil klatschen. Weil sie merkte, dass der Kittel ihre Bewegungsfreiheit einengte, zog sie den Kittel jetzt aus. Nun sah ich sie in ihrer seidenen Unterwäsche, alles in sündigem Schwarz. Vorher hatte ich die dunkle Wäsche durch den weißen Kittel nur durchschimmern sehen und erahnen können. Mit der scharfen Peitsche in der Hand sah sie nun wirklich nicht mehr wie die sanfte Krankenschwester aus, sondern wie die strafende Herrin, die ihren ungehorsamen Sklaven streng züchtigen müsste. Aber bevor ich diesen Anblick von Lucy genießen konnte musste ich erst noch 79 Hiebe, und wie sich später herausstellte sogar 159 Hiebe überstehen. Die Peitsche tanzte regelrecht auf meinem Hintern. Als ich einige Klagelaute von mir gab, fuhr sie mich an, dass sie keinen Mucks von mir hören möchte. Sie verstärkte ihre Hiebe in dem sie noch weiter ausholte. Endlich waren die 80 Hiebe überstanden, aber ich ahnte schon, dass sich Lucy mit dieser Strafaktion noch nicht zufrieden geben würde. „Weil du unter Sklavenalzheimer leidest und meine gute Erziehung immer sehr schnell wieder vergisst, werden wir die 80 Schläge mit dem Rohrstock wiederholen. Das wird das Lern- und Erinnerungsvermögen sicher schulen“, meinte Lucy. Wieder prasselte Schlag auf Schlag auf meinen Hintern nieder. Diesmal führte der Rohrstock seinen Tanz auf meinen Backen auf und diese mussten doch schon ganz rot oder ganz blau aussehen, auf jeden Fall aber gestreift. Am Ende prüfte sie mit ihren Händen das Ergebnis ihrer Strafaktion durch sanftes Streicheln meines Hinterteils. Das war so schön, dass es in mir schon wieder ganz andere Gelüste weckte. Als sie mich von den Riemen befreite und auf den Rücken drehte, sah sie die Ansätze einer Erektion. „Ach sieh an“, sagte sie, „der ist wieder einmal schuld und hat ja von der Bestrafung überhaupt nichts abbekommen.“ „Auf den Gyn-Stuhl“, befahl sie und wies in die Richtung dieses Möbelstücks. „Bloß nicht noch einmal bei Lucy anecken“, dachte ich und nahm die gewünschte Position ein. Wieder wurde ich mit den Lederriemen fixiert. Lucy wählte jetzt eine kurze Riemenpeitsche aus, die man auch Schwanzpeitsche nennt. Passieren kann mit dieser nichts, aber es zwiebelt doch ganz gewaltig, vor allem wenn die Riemchen die Kleinteile treffen. Diese Aktion sah Lucy als Erfolg an, denn der Lümmel machte sich so klein, dass er den Riemchen möglichst wenig Angriffsfläche bot. Die anderen Teile haben diese Fähigkeit nicht und bekamen Lucys Ärger alleine voll zu spüren. Endlich war auch das überstanden. In mir waren jetzt keinerlei flagellantische Neigungen mehr vorhanden. Jetzt sehnte ich mich nur noch nach einigen Streicheleinheiten von Lucy. Körper und Seele brauchten das in gleicher Weise. „Wenn Lucy mir doch bloß verzeihen könnte“, dachte ich. Lucys Wut war nun auch verraucht. Ich versicherte ihr noch einmal, dass ich ihr anfangs nichts vorgespielt hatte und hoffte nur, dass sie mir das auch glauben würde. Für ihre fürsorgliche Liebe bedankte ich mich noch ausdrücklich, denn so selbstverständlich ist das ja auch nicht, dass eine Domina für ihren Sklaven zur Apotheke flitzt. Zu meiner Ehrenrettung muss ich doch sagen, dass ich mich jetzt vor ihr richtig geschämt habe. Ich bereute echt, nicht nur wegen der Dresche, sondern wegen der Einsicht, dass ich die Situation so schäbig ausgenutzt hatte. Nach der kurzen Reue war ich aber doch bald wieder obenauf. Ich erklärte ihr, auch eine Domina ist vergesslich und erinnerte sie daran, dass zu einer guten, wenn auch strengen Erziehung ein ausgewogenes Verhältnis von Strenge, Senge und Liebe gehört. Lucy verwies auf das zärtliche Streicheln am Bett. Aber meinen Hinweis, dass das ja noch war als keine Erziehung erfolgte, konnte Lucy nicht widerlegen. Ja, tatsächlich kann auch eine Domina einsichtig sein. Lucy kam meinem Wunsch dann auch nach und verwöhnte mich noch auf ihre liebevolle Art. So konnte ich die Vergebung meiner männlichen Sünden auch noch richtig genießen. Frauen mögen ja eigentlich den männlichen Sünder, jedenfalls wenn mit ihnen und nicht mit anderen Frauen gesündigt wird. So haben Frauen etwas zu erziehen, die sanftmütige Frau macht es mit Milde und Liebe und die Domina eben mit Strafe und Hieben. Gleichermaßen genießen beide Frauentypen das zerknirschte Gesicht des Reumütigen und verbuchen es als ihren Erziehungserfolg. Weil nun Lady Lucy beide Seiten der Frauen beinhaltet, können Leserin und Leser sicher sein, dass es bei meinem nächsten Besuch wieder genug Gründe zum Vergeben auf beide Art und Weisen geben wird. Am Ende unseres heutigen Dates war die Übelkeit vorbei, der Wunsch nach Zärtlichkeit erfüllt und der Hintern brannte, worauf es ja einem Flagellanten ankommt. Beim Hinsetzen würde ich tagelang an das Treffen mit Lucy erinnert werden und Ausschau nach möglichst weichen Sitzgelegenheiten halten. Besonders gefällt mir an diesem Studio, dass man nicht so plötzlich abgeschoben wird, sondern mit seiner Herrin noch einige Minuten reden und etwas trinken kann. Aber jetzt heißt es wieder einige Zeit warten. Es ist hier wie beim Fußball, nach dem Date ist auch vor dem Date. In diesem Sinne, tschüss Lady und Schwester Lucy bis zum nächsten Mal, dann sicher ohne Bauchweh und Übelkeit. Jedenfalls werde ich fettes Essen am Vorabend meiden. Irgendwelche Probleme werden wir dann aber auch wieder miteinander haben, da bin ich mir ganz sicher und die Lady bestimmt auch. |