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Der erfolglose Jäger

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Der erfolglose Jäger

(Kurzgeschichte von Max Georg)

„Dies Bildnis ist bezaubernd schön“, möchte man beim Ansehen dieses Fotos wie in einer Mozart-Oper singen. Aber Lucy ist eher Rockröhre als Opernfan. Dennoch, sieht sie nicht einfach süß aus?  Man glaubt bei diesem Anblick das Bild eines Engels vor sich zu haben. Lady Lucy hatte mir erlaubt, von ihr einige Fotos zu machen und so habe ich bei einem Date mit ihr meinen Fotoapparat mitgebracht. So sind nun auch diese beiden Bilder entstanden.

Bei ihrem lieben Gesichtsausdruck glaubt man ihr die Domina einfach nicht oder man ignoriert es jedenfalls. Man kann sich nicht vorstellen, dass ihre zarten Hände im Zusammenwirken mit einer Lederpeitsche auch ganz schöne Striemen auf dem Hinterteil hinterlassen können und, dass das Gefühl dort dann recht zwiebelnd sein kann. Offensichtlich hat sie ihren Physikunterricht nicht geschwänzt und weiß, dass sie mit diesen Geräten ihre Kräfte vervielfachen kann. Weil sie auf jeden Menschen auch sehr offen zugeht und freundlich anlächelt, vergisst man schnell, dass man es mit einer Herrin zu tun hat und erlaubt sich kleine Frechheiten, die man bei anderen Dominas nie wagen würde. Spanking-2

Schon bei meinem zweiten Besuch begrüßten wir uns wie alte Bekannte. Ich umarmte sie und sie zeigte dabei auch keine Abwehrreaktion. Bekanntlich nehmen wir Kerle uns immer mehr raus als Frauen uns gewähren wollen. Auch hier gilt, wenn die Frau den kleinen Finger reicht ergreift der Mann nicht nur die ganze Hand, sondern will auch noch darüber hinaus immer mehr. Seit Urzeiten sind wir Männer eben ständig auf der Jagd und suchen Beute. Hierbei sollen nicht nur Hasen, Rehe und Wildschweine die erlegte Strecke ausmachen, sondern möglichst auch viele erbeutete schöne Frauen. Die in Männerrunden geprahlten Strecken von tollen Weibern sind allerdings meist nur Jägerlatein.

Allerdings ist eine Domina kaum als erlegbares Wild geeignet, mindestens ist sie bei dem Versuch sehr wehrhaft und kann recht schmerzhafte Wunden zufügen. Dazu benutzt sie wohl kaum ihre Zähne, jedenfalls bin ich noch nie von einer Domina gebissen worden. Dafür hat  sie aber zahlreiche Züchtigungsinstrumente zur Verfügung, die ich in der Vergangenheit auch schon schmerzhaft zu spüren bekam.

Wünsche nach „mehr“ hatte ich bei Lady Lucy natürlich auch, was beim Anblick ihrer Bilder sicher auch verständlich ist. Ich sann über Tricks nach um sie auch mal küssen zu können, natürlich sollte es auf den Mund sein, was ja eine Domina keinesfalls zulässt. So ein Kuss auf ihren Mund wäre ein Jagderfolg, eine innerliche Trophäe  gewesen und ich hätte zum „Halali“ geblasen.

Für meinen nächsten Besuch hatte ich mir nun eine derartige, aber ich denke verzeihbare Frechheit ausgedacht. Ich kam einige Minuten zu früh, wollte aber bei dem Mistwetter keine Runde um den Häuserblock drehen und klingelte an der Haustür. Etwas verwundert wurde ich eingelassen und durfte im Vorraum auf Lucy warten. Nach wenigen Minuten kam sie und entschuldigte sich, dass sie noch nicht geschminkt sei. Ich bemerkte das noch nicht mal an ihr, denn Lucy ist ja schon eine natürliche Schönheit. Viel wichtiger war für mich, dass sie ihre kniehohen Stiefel und Strümpfe trug. Beides trug sie und dazu und hatte ihr kurzes schwarzes Kleid an.  Ich träumte ja immer von ihr und sah sie dann in diesem Outfit. Lächelnd begrüßte sie mich und ließ sich auch dabei von mir umarmen. Sie goss mir ein Wasser ein und wir setzten uns auf die Hocker. Ich hatte den meinen ganz dicht an ihren gestellt, so konnte ich ihr doch ganz nahe sein.

Nun begann ich meinen Plan zu realisieren. So ganz nebenbei fragte ich sie, ob ich sie als gute Freundin betrachten dürfe. Völlig arglos, aber verwundert über eine solche Frage, bejahte sie. Jetzt nahm ich ihren Kopf mit beiden Händen. Mit ähnlichen Worten, wie in der Fernsehwerbung: „Gute Freunde küsst man doch“, gab ich ihr keine Süßigkeit, sondern einen Kuss, d. h. ich versuchte es. Gerade noch rechtzeitig konnte sie sich zur Seite drehen, so dass es nur ein Kuss auf die Wange wurde.

Nur mühsam fand Lucy ihre Fassung wieder. Soviel Frechheit hatte sie noch nicht erlebt. „Was erlaubst du dir?“, fragte sie. „Komm du mir mal ins Studio, da setzt es eine gehörige Tracht Prügel mit dem Gelben Onkel. Der wird dir zukünftig solche Flausen schon austreiben. Ab ins Bad und beeil dich gefälligst. Lucy überlegte, ob sie sich nicht schon zu viel vergeben hatte. Immerhin durfte ich sie ungefragt in den Arm nehmen, durfte Lucy ohne Lady davor zu ihr sagen und in den Stories hatte ich sie als süßen Spatz bezeichnet. Offensichtlich hatte ich die nötige Distanz zur Herrin verloren. Respekt vor ihren Peitschenhieben schien ich auch nicht gerade zu haben.

Spanking-9„Es wird Zeit die richtige Domina-Sklaven-Ordnung wieder herzustellen“, dachte sie. Mit strenger Miene holte sie mich aus dem Bad und ließ eine Peitsche drohend durch die Luft pfeifen. Ihren strengen Gesichtsausdruck nahm ich nicht ganz ernst, ich hätte es aber besser doch getan. „Auf die Knie“, befahl sie und bog meinen Oberkörper nach vorn und drückte diesen mit dem Stiefel noch ganz nach unten. Schon ihr erster Hieb riss mich in die Realität zurück. Wie schon einmal verzichtete sie auf das Vorwärmen und schlug von Anfang an sehr hart zu. Ihre Hiebe taten gemein weh und ich musste mich doch sehr beherrschen keine Schmerzenslaute von mir zu geben.
Mit unverminderter Härte, die ich mir bei Lucy überhaupt nicht vorstellen konnte, zog sie die klassischen 25 über. Mein Hintern glühte und er war sicher mit Striemen übersät. „Wirst du dir jemals noch einmal eine solche Frechheit erlauben“, fragte sie. Weil ich nicht schnell genug verneinte, musste ich mich über die Pritsche beugen und bekam zusätzlich noch einmal 25, diesmal mit dem Rohrstock. Lucy wiederholte ihre Frage, aber diesmal verneinte ich sofort.

Damit war aber Lucys Rachedurst noch nicht gestillt. Sie erinnerte sich an unser allererstes Vorgespräch. Ich hatte ihr meine Wünsche über harte Züchtigungen mitgeteilt und dabei geäußert, dass ich die Wünsche anderer nach Windeln oder Einwickeln in Folie und dann die Luft abzudrücken nicht verstehen könne. „So hat jeder eben seinen eigenen Vogel“, hatte ich damals zu ihr gesagt.  Lucy überlegte: „Die Dresche tut ihm im Moment weh, aber im Prinzip will er ja welche bekommen. Also muss ich etwas mit ihm anstellen was er überhaupt nicht will.“

Jetzt stellte sie mich mit der Vorderseite an einen Holzpfahl und sagte mit ihrem typischen verführerischen Lächeln und Augenaufschlag: „Reich mir mal deine Hände“. Ich tat es während meine Gedanken noch um ihr Lächeln kreisten. Ehe ich es versah waren meine Hände gefesselt. Jetzt brachte sie auch noch eine Folienrolle zum Vorschein und begann mich mit samt dem Pfahl von den Beinen an einzuwickeln. Mit dem Pfahl bildete ich sehr schnell eine unbewegliche Einheit. Als sie am Hals angekommen war, bekam ich ein beklemmendes Gefühl. „Sie wird doch nicht etwa noch Mund und Nase einwickeln“, fürchtete ich. Als Asthmatiker kenne ich das Gefühl akuter Atemnot und komme auch diesbezüglich schnell in Panik. Ich bat Lucy Mund und Nase nicht einzuwickeln und sie merkte, dass das kein Rollenspiel mehr war. Mein Bitten klang anders als wenn ich um Milde bei den Schlägen bat, die doch hart ausfallen sollten. Sie riss die Folie deshalb ab.

Schadenfroh lächelnd sah sie mich nun in meiner Unbeweglichkeit und genoss regelrecht meine Hilflosigkeit. Jetzt war ich ja auch völlig auf ihre Gnade und Barmherzigkeit angewiesen. An Selbstbefreiung ist in so einer Situation überhaupt nicht zu denken, man kann sich einfach nicht bewegen.  Nun begann sie auch noch mir einige Hiebe mit den verschiedenen Schlagutensilien zu erteilen. Sie wusste, dass man die Schläge unter der Folie besonders gut spürt und das sollte ich ja.

Eigentlich war ich dann doch ganz froh, als Lucy eine Schere suchte und begann die Folie aufzuschneiden. In ihrem Schabernack konnte sie es sich doch nicht verkneifen, so zu tun als würde sie mich dabei kastrieren. Ich sollte mir aber noch aussuchen dürfen was sie von den Habseligkeiten wegschneiden würde. Weil sie mit mir so herumalberte, vergaß ich natürlich sofort was ich heute bei ihr gelernt haben sollte. Kaum war ich befreit und konnte meine Hände wieder gebrauchen nahm ich Lucy in den Arm und die Hände glitten an ihrem Körper zu ihren süßen Dominapo herunter. Selbstverständlich gab es dafür etwas auf die Finger. Das erfolgte mit dem Rohrstock. Aber die Hiebe waren eher symbolisch als Warnung gemeint und hinterließen keine sichtbaren Spuren.

Heute war ich bisher nur durch Strenge von ihr erzogen worden. Es fehlte also noch die Ausgewogenheit zwischen Strenge, Senge und  Liebe. Das machte ich ihr deutlich und forderte nun auch etwas Zärtlichkeit von ihr ein. Einsichtig gewährte sie mir doch noch einige Streicheleinheiten.

Viel zu schnell verging auch heute wieder die Zeit. Nach dem ich wieder angezogen war, konnte ich mit ihr noch einige Minuten zusammen sitzen. Danach würde wieder der schwere Abschied für einige Wochen folgen, eine kurze Umarmung und ein kurzes Zuwinken. Aber es kam anders.

Mit den Worten: „ Du bist ja für mich auch ein guter Freund“, gab sie mir einen Kuss. Für den Bruchteil einer Sekunde spürte ich ihre samtweichen Lippen auf meiner Wange. Das ging so schnell, dass es mir erst hinterher bewusst wurde was geschehen war. Natürlich war damit die ganze heutige Erziehung wieder im Eimer. In meinen Gedanken wechselte sie wieder von der Herrin zu meiner süßen Spätzin.  

Tschüss, bis zum nächsten Date du süße Domina.

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